Haben Sie gewusst ?

Knigge für Tierfreunde:
Hier lernen Sie gutes Benehmen im Umgang mit Hunden.

(1) Blindenhund: "Bitte nicht ablenken!"
Wenn Ihnen ein Blinder mit seinem Führhund begegnet: Sprechen Sie den Hund nicht an und streicheln Sie ihn nicht. Er sollte möglichst nicht abgelenkt werden, solange er seiner anstrengenden Pflicht nachgeht.

(2) Hundeerziehung "Bitte nicht brüllen!"
Ihr Hund braucht Erziehung, aber in einem angemessenen Tonfall. Einen Befehl lauter zu wiederholen, macht ihn nicht wirksamer. Es nützt also gar nichts, das Tier anzuschreien. Hunde haben ein ausgezeichnetes Gehör. Dass der Hund nicht gehorcht, wird an anderen Dingen liegen.

(3) Ein Welpe kommt ins Haus: "Bitte kein Trubel!"
Der erste Tag sollte für das neue Familienmitglied vor allem ruhig und ohne viele Menschen ablaufen. Nachbarn, Verwandte und Freunde haben in den ersten Tagen leider kein Besuchsrecht. Die Kinder des Hauses halten sich in ihrer Freude am besten auch etwas zurück, damit sich der kleine Geselle ganz in Ruhe an sein neues Heim und seine Familie gewöhnen kann.

(4) Einen wartenden Hund bitte ignorieren
Ein angebundener, wartender Hund verführt immer zu Anteilnahme. Der Hund empfindet die Anteilnahme eines Fremden aber eher als Stress und Bedrohung, weil ein Unbekannter sich ihm nähert und sein menschlicher Rudelgenosse nicht da ist, um ihm zu helfen. Den größten Gefallen tun Sie sich und einem wartenden Hund, wenn Sie ihn einfach ignorieren.

(5) "Das ist mein ruhiges Plätzchen!"
Ihr Hund braucht im Haus oder in der Wohnung einen Stammplatz, der sein Hoheitsgebiet und seine Rückzugsmöglichkeit darstellt. Zieht er sich dorthin zurück, möchte er seine Ruhe haben. Sie sollten ihn jetzt nicht weiter stören, ihn zum Spielen animieren oder gar von seinem Platz wegzerren. Jetzt ist Pause.

(6) "Bitte gut zuhören"
Von unseren Haustieren hat der Hund den größten Lautschatz. Er kann damit all seine Regungen wie Freude, Wohlbehagen, Ungeduld, Unwillen, Schmerz oder Zorn ausdrücken. Neben dem Bellen können Hunde auch knurren, brummen, schniefen, miefen, jaulen oder heulen. Also Ohren auf und gut zuhören, wenn Ihr Hund Ihnen etwas mitteilt.

(7) "Bitte rechtzeitig an Menschen gewöhnen!"
Im Alter von ca. 4 Wochen beginnt für den Hund eine wichtige Phase seiner charakterlichen Entwicklung: Er gewöhnt sich an seine Artgenossen und den Menschen. Was er jetzt lernt, vergisst er nie wieder. Sorgen Sie dafür, dass er jetzt die Bekanntschaft mehrerer Menschen macht. Er soll von Anfang an lernen, dass Menschen seine Freunde sind, denen er vertrauen kann

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Man stelle sich folgendes Szenario vor: zwei Hunde, welche zusammen in einem Jahr acht Junge produzieren, können innerhalb von sieben Jahren eine Familie mit 174'760 Hunden bilden! Man stelle sich des weiteren vor, dass in Nordamerika jedes Jahr zwischen elf und zwanzig Millionen Hunde und Katzen getötet werden, bloss weil niemand sie will.

Die meisten Tierärzte empfehlen die Kastration der Hündinnen vor Einsetzen der Geschlechtsreife, welche etwa mit sechs Monaten eintritt. Männliche Tiere empfehlen wir etwas später zu kastrieren. Der Tierartzt Ihres Vertrauens wird Sie gerne über den idealen Zeitpunkt, die Risiken und die Kosten aufklären.

Die Kastration von weiblichen und männlichen Hunden hat neben dem sehr offensichtlichen Vorteil der Familienplanung einen signifikanten vorbeugenden Nutzen bezüglich einer optimalen Gesundheit. Jeder dieser einzelnen Gründe wäre Grund genug, die Operation durchführen zu lassen. Wenn man sich beide Gründe überlegt, so macht dies die Entscheidung um so leichter. Die Gesellschaft und der Patient: Beide werden gewinnen!

Wir Halter von Kleintieren haben eine grosse Verantwortung wenn es darum geht, die Lebensbedingungen unserer Schützlinge optimal zu gestalten. Dazu gehört auch, dass mit geeigneten Mitteln eine massive Tierdichte verhindert wird. Kein Mensch kann akzeptieren, dass das Ertränken, das an die Wand werfen oder das Erschiessen als geeignete Mittel bezeichnet werden. Hunde zu töten anstatt ihre unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, ist ein Verbrechen an der Schöpfung!

Schokolade ?

Schokolade kann Hunde töten, Schoko-Osterhasen können Hunde töten
NCDL UK

Tödliche Dosis ab 200 Gramm Schokolade

Zu viel Schokolade kann für Hunde tödlich sein. Diese Warnung hat die britische Hundeinteressengruppe "National Canine Defence League" (NCDL) rechtzeitig vor Ostern gegeben. Der Schokoladeninhaltsstoff «Theobromin» sei für Menschen harmlos (er bewirkt u.A. die beruhigende Wirkung, Anm. TSL), ab 200 Gramm Schokolade aber für Hunde (für mittere Grösse 25-30 kg, Anm. TSL) potentiell tödlich.

Leider liebten viele Hunde Schokolade und bettelten darum, so NCDL-Sprecherin Deana Selby. Wir hören aber auch von Fällen, wo der Hund Schoko-Osterhasen bekommt, damit er sich nicht übergangen fühlt. Viele Hundebesitzer wüssten nicht, dass Schokolade so gefährlich sein könnte. Die NCDL rät Hundebesitzern, Ersatz-Schokolade-Produkte, speziell für Hunde gemacht, zu kaufen.
Schokolade sollte darüber hinaus ausserhalb der Reichweite des Hundes aufbewahrt werden.

Je mehr Kakao die Schokolade enthält, desto gefährlicher sei es, so die NCDL. (Kakao=Kakaobutter, je teurer die Schokolade, desto mehr enthält sie in D, in der CH dürfen keine Ersatzfette verwendet werden, es ist daher alles Fett aus Kakaobutter, Anm. TSL)

Wessen Hund, nach Schokoladegenuss, sich erbricht, an Durchfall leidet, plötzlich enormen Durst hat oder zu zucken anfängt, solle den Tierarzt sofort aufsuchen.

(Quelle NCDL UK)

Wenn der Hund alt wird

Medizinische Ratschläge, welche Tierärzte den Tierbesitzern von alternden Tieren anbieten gleichen den Vorsorgeprogrammen für Menschen - Gewichtskontrolle, körperliche Betätigung, regelmässige Untersuchungen zum frühzeitigen Aufspüren von altersbedingten Krankheiten.

Die meisten Experten sind sich einig, dass Katzen und Hunde heute länger leben, jedoch herrscht Uneinigkeit darüber, um wieviele Jahre effektiv sich das Leben unserer Haustiere hat verlängern lassen.


Tierbesitzer stellen bei ihren älter werdenden Tieren verschiedene körperliche Anzeichen fest, darunter Gewichtszunahme, dünneres Fell mit einer zunehmenden Graufärbung, übler Mundgeruch, Verhaltensänderungen, Arthrose, Gehörverlust und Sehschwäche, Harnabsatz an unerwünschten Orten und andere.

Beschwerden, welche nicht so leicht zu beobachten sind, sind potentiell fatal, solange sie unentdeckt und unbehandelt bleiben. Krebsleiden oder Geschwulstkrankheiten sind die mit Abstand führende krankheitsbedingte Todesursache unserer Vierbeiner. Andere häufige Beschwerden bei alten Hunden und Katzen sind Nierenschwäche, Zahnprobleme und Herzerkrankungen.